8.12.05

Leben-im-Tod-Göttin


Bin ausgezogen, die Leben-im-Tod-Göttin zu finden. Kein leichtes Unterfangen im Dezember. Aber wo die Aufmerksamkeit hingeht, da fließt das Chi.

Ich sah purpurfarbene Erika in Kästen, blühende Veilchen, die von warmen Novembertagen in die verkehrte Jahreszeit gelockt worden waren, Moos in leuchtenden Grüntönen, gelbe und weiße Pilze auf schwarz verbranntem Holz, lustige orange Zeichen an Bäumen - ach nein, die gehören nicht hierher - aber eine kleine Buche, die vergessen hatte, ihr Herbstlaub abzuwerfen, rote Hagebutten in kahlem Gezweig und Efeu rankt sich an Stämmen hoch.

Und der Wald schenkte mir ein Lied:

Moos und Klee und Farn,
mit Zauber mich umgarn!
Farn und Moos und Klee,
dann tut mir nichts mehr weh.
Klee und Farn und Moos,
denn dann bin ich schon groß.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Und das alles im selben Wald wie gestern? Das freut mich....
Alles Liebe, Derderschlauerschwätztalserist

Juansi hat gesagt…

Hallo P., ich hab mir ja auch die andere Brille aufgesetzt. Das hilft manchmal. Tschüs J.

Anonym hat gesagt…

Hallo J
Kannst mir die mal leihen...?
Ich muss nämlich noch zum Aldi einkaufen....
Ps: Wer ist P ???
Gruss
D