


Wir haben es schon wieder getan. Wir waren am Sonntag im Wald spazieren. Ich kann einfach nicht genug kriegen davon. Die unterschiedlichsten Baumgestalten, die Stille, die Sauerstoff gesättigte Luft, obwohl die Blätter an den Bäumen noch gar nicht da sind, die Wege mit Kies oder mit Gras bedeckt, die Schritte mal knirschend mal lautlos, die vielfältigen Vogellaute, Licht und Schatten im Wechsel, dichtes Dickicht und weite Lichtung, Insekten fliegend und krabbelnd, süße und herbe Düfte von Blumen, Kräutern und Fichtenharz, Baumgespenster stehen am Wegesrand, sogar der gefällte Stamm erinnerte mich heute an ein Herz. Wir besuchten die Haseneiche und die Blitzeiche, zwei majestätische Baumriesen, die in der Wanderkarte verzeichnet sind, beeindruckend.Grad habe ich einen Text erhalten, der wunderbare Übereinstimmung mit meinem Erleben zeigt: "Bei den täglichen Spaziergängen durch die blühende Welt erlebe ich den Blick in den Frühling wie einen Blick in den Sinn und Zweck unseres Lebens. Das innere Ziel unseres Lebens besteht darin, zu erwachen. So einfach ist das. Dieses Ziel haben wir mit allen Menschen dieser Erde gemeinsam - es scheint der tiefere Sinn des Lebens auf diesem Planeten zu sein. Das Universum mit seiner gesamten Intelligenz entfacht seine Fülle vor unseren Augen, um uns den Spiegel vorzuhalten. Erkenne dich selbst: Das bist du." (Sabine Lichtenfels)

3 Kommentare:
liebe juansi,
du hast die waldatmosphäre so anschaulich beschrieben, dass ich das gefühl habe, ich wäre wirklich im wald!
"bäume sind gedichte,
die die erde in den
himmel schreibt."
kahil gibran
liebe grüsse
gabriela
Liebe Gabriela,
ob die kleine Änderung in Gibrans wunderbarem Gedicht denkbar wäre, dass Bäume Gedichte sind, welche die Erde AN den Himmel schreibt?
Herzlichst Juansi
liebe juansi,
ich freue mich über deine kreative wortänderung!
"wörter sind laternen, steckt ein licht hinein,
und sie geben einen guten schein."
friedrich hebbel
lg gabriela
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