24.5.06

Bärengedenkminuten

Extra für neueste Bärennachrichten das Radio eingeschaltet. Er scheint verschwunden und ist möglicherweise wieder über die Grenze nach Vorarlberg zurück, wo er aber angeblich auch erschossen werden soll. Eine englische Versicherung bietet 1,5 Mio. Euro Schadenersatz für Bärenschäden. Clevere Art, sich ins Gespräch zu bringen.

Majun ( http://www.geistervogel.de.ms/) ruft in ihrem Blog zu ein paar Bärengedenkminuten auf, heute Nachmittag um 17 Uhr. Sie schreibt:


„also liebe leute: machen wir uns an die arbeit: wir reisen gemeinsam zum bären und sagen ihm, wo er hin soll. nämlich nach vorarlberg.dort ist er in sicherheit.das können wir aktiv tun.wer macht mit?
heute nachmittag, 17.00 uhr
jeder hat ein paar minuten zeit oder?hinreisen, bescheid sagen, viel glück wünschen, vielleicht ihm ein paar begleiter mitgeben, wenn er welche braucht, die ihn beschützen. und fertig.“


Ich werde auf jeden Fall dabei sein.

5 Kommentare:

der Gauzibauz hat gesagt…

Hallo Juansi,

bin auch dabeigewesen.Mit einer Minute Verspätung habe ich es wohl gradenoch
geschafft mich anzuschliessen.Weisst Du
vielleicht was es bedeutet wenn von links der röhrende Hirsch in`s Bild tritt?
Schöne Grüsse

Ursel hat gesagt…

Oh, schade, ich bin zu spät darn, hoffe aber, das er es schafft, sich in Sicherheit zu bringen !
Schliesslich bin ich auch eine kleine Bärin :))
Ursel

Juansi hat gesagt…

Liebe Tigra, liebe Urselbärin,
toll, dass Ihr mitgemacht habt. Mein Liebster und ich setzten uns mit unseren Trommeln für ein Viertelstündchen hin. War irgendwie schön mir vorzustellen, jetzt sind ganz viele da, die das Gleiche denken und wünschen.
Liebe Tigra, wo hast Du den Hirsch denn gesehen, auf Deiner schamanischen Reise?
Ich grüße Euch ganz herzlich
Juansi

der Gauzibauz hat gesagt…

Liebe Juansi,

ich weiss nicht ob das eine schamanische reise war.Hab mir den bedrohten Bären
vorgestellt,gesehen hab ich ihn dann seitlich von hinten,vielleicht mehr wie
mit Ohren,so gross wie von einem Elefanten.Dann trat der röhrende Hirsch,
so wie auf den Ölbildern in vielen Wohnstuben,von links ins Bild,stumm
schreiend.
Wäre schön,wenn Du mir sagen könntest
was das für den Bären bedeutet.
Hoffentlich wird er in Ruhe gelassen!
Liebe Grüsse

Juansi hat gesagt…

Liebe Tigra,
denke schon, dass Du eine kleine schamanische Reise gemacht hast. Der Hirsch wäre somit ein Geisttier. Geist einfach deshalb, weil er nicht in materieller Gestalt da war. Meistens haben diese Geisttiere eine Botschaft und wollen helfen. Mit der Bedeutung der auftauchenden Bilder verhält es sich aber so, dass nur Du selber sie entschlüsseln kannst. (Ich halte nichts von diesen Büchern, die zu jedem Tier eine vorgefertigte Bedeutung liefern.) Du kannst noch mal in der gleichen Weise zu dem inneren Bild und dem Hirsch gehen und ihn fragen, welche Botschaft er zu vermitteln hat. Du kannst ihn auch fragen, ob Du etwas für ihn tun kannst und er für Dich oder den Bären. Und auch jede andere Frage, die Dir einfällt, kannst Du ihm stellen.
Zu den großen Ohren des Bären kommt mir die Idee, dass er mit solchen Riesenohren seine Verfolger besser hören und sich in Sicherheit bringen kann, und der Hirsch könnte ihn mit seinem Schrei warnen wollen. Dazu fällt mir ein kleines indianisches Gedicht ein:

Eine Tannennadel fiel zu Boden.
Der Adler hat sie gesehen,
der Hirsch hat sie gehört,
der Bär hat sie gerochen.

Herzliche Grüße Juansi