Was Vera da mit ihrem Blog gemacht hat, kommt mir seltsam vertraut vor. Es erinnert mich an ganz alte Zeiten beim Spielen auf der Straße oder im Pausenhof. Dort gab es auch immer wieder Mädchen, die sehr entschlossen ihre Freundinnen um sich scharten und den Rest genauso entschlossen ausgrenzten. Sie konnten die Welt anscheinend nur in zwei Lager gespalten ertragen: die Guten (die mich mögen, bestätigen, verstehen etc.) und die Bösen (die das alles scheinbar nicht tun, und die deshalb draußen bleiben müssen). Wie bin ich damit umgegangen? Falls es mich verletzte, so habe ich dieses Gefühl doch nie zugelassen, sondern habe mich sofort anderen SpielkameradInnen zugewandt. Diese Ausgrenzerinnen und Spalterinnen konnten mich mal. Aber meine Verachtung für das weibliche Geschlecht haben sie doch genährt - damals...So viel scheint sich bei mir seitdem gar nicht verändert zu haben, habe als erstes voller Genugtuung Veras Blog aus meiner Favoritenliste gelöscht, auswendig kenne ich die Adresse sowieso nicht. Muss ich mich mit so einem Kinderkram rumärgern? Ich denke nicht. Mit dieser ganzen Blogschreiberei will ich Spaß haben. Was sonst? Gelegentliche Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten gehören für mich aber ebenso zum Spiel. Und wenn eine keine Lust mehr hat, dann setzt sie halt mal eine Runde aus. Und dann geht es wieder in die nächste Runde. Nichts ist endgültig, alles im Fluss. Verachtung jedoch empfinde ich nicht mehr, vielleicht Unverständnis, Bedauern, Mitleid...
Außerdem habe ich mal wieder überhaupt nichts kapiert, worum es eigentlich ging bei dieser Matrixgeschichte. Ich glaube, für so etwas bin ich einfach zu simpel gestrickt.

23 Kommentare:
Was Vera mit ihrem Blog gemacht hat, finde ich gut. Sie hat Grenzen gezogen. Komsich, dass solange jede auf die andere draufhauen darf, ist das für dich in Ordnung, aber sobald eine sagt, dass mache ich nicht mehr mit, regst du dich auf. Wieso eigentlich? Frauensolidarität wie du sie siehst, will ich dann auch nicht haben. Was hat das mit Freundinnen um sich scharen zu tun? Gar nichts. Außderdem empfehle ich dir mal in den diversen Foren zu schauen, da gibt es oft Regeln, die eine beachten soll und das finde ich auch gut so. Ich habe hier schon in den diversesten Blog gelesen und immer wieder festgestellt, dass eigentlich alle entweder sagen, oh, wie toll deine Fotos, sind oh, wie süß deine Hunde, ist ja viellicht ganz nett und muss bestimmt auch sein, wenn eine dann aber einen Blog eröffnet, der anscheinend die Gemüter erhitzt und zum kochen bringt, dann finde ich das ehrlich gesagt mal echt spannend, die holt richtig was raus aus den Frauen. Da kommt eine in Bewegung. Was ist denn daran so schlimm?? Ich fand es schon letztes Mal sehr schade, dass so viele dann so beleidigend geworden sind und sie ihren Blog letztendlich geschlossen hat, denn ich denke da ähnlich wie Vera, muss doch was dran, sein, wenn ihr euch alle so aufregt, oder warumm sonst musstest du dein eigenen Blog benutzen, um das zu kommentieren. Ehrlich gesagt, finde ich deine Reaktion ausgrenzend, andersdenkende ganz zu streichen. Was kommt danach, auszulöschen?? Und alles blos weil sie gesagt hat, sie möchte, dass achtsamer mit ihr umgegangen wird? Finde ich echt merkwürdig, wirklich.
Hey, da kommt aber Jemand ziemlich feindselig rüber. Und das noch anonym - Respekt!!?
Trotzdem ne Antwort -
Punkt eins: wie sehe ich "Frauensolidarität"? Habe ich mich darüber jemals ausgelassen? Und habe ich Dich in irgendeiner Weise miteinbezogen? Kenne Dich doch gar nicht, nicht mal Deinen Namen.
Punkt zwei: habe keine Lust in diverse Foren zu schauen, bloß um festzustellen, dass dort die Regeln VORHER geklärt werden und nicht erst nach Ausschluss.
Punkt drei: in dieser Hinsicht bin ich ganz deiner Meinung. Wo Vera auftaucht - Blog oder Mailingliste - wirft sie einen Knochen in die Runde, und alle stürzen sich drauf. Das fing an mit ihrer Beschwerde über die Anredeformen in der Mailingliste, ging weiter ins Lamentieren über Muttertag und die Achung vor Müttern, die Begriffe der Wörter Mitleid, Opfer, Geschlechterkampf, immer wieder die Beschwerden über den Umgang mit ihr und und... Hab öfter gedacht, dass sie das voller Berechnung tut. Aber vielleicht doch nicht, denn sonst könnte sie besser mit den Reaktionen umgehen, statt nur persönlich beleidigt rüberzukommen bzw. die Tür zu schließen.
Punkt vier: Veras letzte Bloggeschichte kenne ich nicht, denke aber, wenn ihr wiederholt das Gleiche passiert, hat es wohl doch etwas mit ihr selbst zu tun.
Punkt fünf: meinen eigenen Blog benutze ich zum Kommentieren von was mich beschäftigt. Dazu ist er ja da. Veras Blog ist nämlich geschlossen für Kommentare.
Punkt sechs: ich lese und lese nicht, auf wen ich Lust habe, was hat das mit Auslöschung zu tun?
Punkt sieben: Wenn Du schon so deutliche Worte sprechen kannst, warum nicht unter (D)einem Namen?
Liebe Juansi,
hoppla, mit dieser deiner Reaktion hätte ich nicht gerechnet. Nun ja, scheinbar mein Problem.
Eine Frage zum "Spiel der Auseinandersetzung". Wer in unserer Welt spielt denn Spiele, die Auseinandersetzungen zur Grundlage haben? Wer misst sich im Wettstreit? Wer kämpft, wer schlägt die anderen aus dem Feld?
Und wie weit kann Auseinandersetzung gehen? Bis sie kein Spiel mehr ist? Bis zum Krieg? Und wer macht denn die Regeln dieses Spiels?
Frauen doch wohl nicht! Wehe eine wagt eine klare Grenzen zu ziehen. Frauen sollen ihre Regel bekommen, aber keine aufstellen. Wenn ich die Wahl habe, mich ständig nach den konventionellen Regeln zu verhalten oder anzufangen meine eigenen zu kreieren, entscheide ich mich gern für die letzte Variante.
Ich habe es nicht gleich so mit den persönlichen Offenbarungen und Hund und Katze besitze ich auch nicht. Dafür acht Enkelkinder. Die auf meiner Prioritätenliste sehr weit vorn liegen und auch um ihre Zukunft mache ich mir gern Gedanken und ob die Welt so bleiben sollte wie ist.
Dieses „ich hab erst mal mit mir genug zu tun und ich bin beschäftigt in meine Mitte zu kommen“ löst bei mir immer etwas Unverständnis aus. Frauen können locker bis zu fünf Angelegen gleichzeitig erledigen. An dieser Stelle kann jede sich ein alltägliches Bild ausmalen, wie frau bei den banalsten Tätigkeiten die Welt bewegt.
Und so kann sich doch meine Seele entfalten, mein Horizont wachsen, während ich die Gegenwart betrachte, aus der Vergangenheit Lehren ziehe und an der Zukunft webe. Und mit anderen Frauen zusammen fällt es mir leichter Die weibliche Verantwortung zu tragen, wahrzunehmen.
Beim „Mensch ärger dich nicht“, mit dem wir alle groß geworden sind, wird schon mal ne Runde ausgesetzt, ich kenne keinen dem das Spaß gemacht hat. Im großen Spiel der Aus – ein – ander – setzung setzt so manches Volk mal eine Runde aus, oder wäre froh wenn es aussetzen dürfte. Die Spielregeln bestimmen die Sieger.
Für mich ist Frauenleben kein Spiel.
mit besten Grüßen
Stephanie
Noch ein Kalenderspruch der mir wichtig ist: Ab und zu sollte man seine Vorurteile neu sortieren.
Liebe Stephanie,
Du gehörst zu Veras auserwähltem Kreis, wie ich gesehen habe. Habe auch sonst schon öfter bemerkt, wie Du sie unterstützt und verteidigst. Das finde ich gut, so etwas sollten Freundinnen füreinander tun. Hoffe, mich unterstützt auch endlich mal jemand in dieser Sache, aber meine Freundinnen lesen leider keine Blogs.
Mit „Spiel“ meinte ich im besten Sinne nicht mehr und nicht weniger als das Spiel des Lebens. Träume häufiger in dieser Form davon. Also kein Mensch-ärgere-dich-nicht oder Auseinandersetzungen bis zum Krieg oder Völkermord waren gemeint.
Herzlichen Glückwunsch zu Deinen acht Enkelkindern, Du erwähntest sie hier und da schon mal. Ich wäre auch stolz, wenn ich welche hätte, habe aber noch keine, deshalb schreibe ich so lange von meinen Hunden und von was ich sonst noch so Lust habe.
Ich stelle übrigens auch meine eigenen Regeln auf, und dazu gehört, dass ich die Wahl habe, auf welcher Ebene ich meine Auseinandersetzung mit der Welt und den Menschen führen möchte. Und Veras Regeln müssen nicht zwangsläufig die meinen sein.
Die Welt verbessern würde ich auch gern, komme aber immer wieder darauf zurück, dass ich damit bei mir anfangen will, bevor ich mich über andere beklage. Also bin ich doch wieder bei dem in-die-Mitte-kommen und meinen-inneren-Frieden-finden angelangt, bevor ich nach dem Weltfrieden rufe.
Und weil das mit den Kalendersprüchen so schön ist, hier einer von Jukichi Yagi:
Es gibt nichts zu tun
Nur einfach brennen
Und alles um mich zu beleuchten
Schöne Grüße Judith
Liebe Juansi,
ich bin etwas traurig weil sich die Blogs in Lager spalten.Deinen Blog
schätze ich auch sehr und lese gerne bei Dir.Habe Dir schonmal gesagt,dass ich Deine zurückhaltene,freundliche Art sehr
schätze.Das tat ich aus gutem Grund,denn
ich habe gelesen wie Du unbegründet rigide angegangen wurdest und Deine Art damit umzugehen hat mich sehr beeindruckt.Vielleicht kann Vera das halt nicht so,aber ich bin überzeugt,dass sie das auch noch lernen wird.Ich wollte halt einfach weiter über den Blog mit ihr kommunizieren,deshalb hab ich darum gebeten dies weiter tun zu dürfen.
Möge bald wieder Ruhe einkehren!
Liebe Grüsse
Liebe Tigra,
ach, das ist aber nett, dass Du mir jetzt auch noch schreibst. Ja, ich wäre auch traurig über die Geschichte, wenn ich mich nicht dafür entschieden hätte, ärgerlich zu sein. Ärgerlich über die Ausgrenzung von anderen Meinungen. Wir sitzen hier in der Blogwelt, wie auch in der „richtigen“ Welt doch alle in unseren eigenen Suppenschüsseln voller Erfahrungen, Interpretationen, Meinungen, Urteile, Vorurteile etc., über deren Rand hinauszuschauen wir hier probieren können. Und statt über ihren Schüsselrand hinauszuschauen, macht Vera auch noch den Deckel zu.
Vielleicht habe ich ja auch etwas überreagiert. Aber mein Blog gehört zu gar keinem Lager, genauso wenig wie ich selber. Er soll offen sein und bleiben - außer für spam - für Jede und Jeden, und ich geb halt immer meinen Senf dazu.
Ruhe wird ganz sicher wieder einkehren, aber manchmal dürfen die Wellen auch hoch schlagen, damit es nicht allzu harmonisch wird und wir alle beim gegenseitigen Bauchpinseln sanft entschlafen.
Herzliche Grüße Juansi
Liebe Juansi,
Es ist schön, dass nun alle von meinen Enkelkindern wissen. Jede hat eben ihren speziellen Hintergrund, der ihr Erfahrungsfeld und ihr Handeln bestimmt. Ich glaube alle, die ernsthaft an eine Veränderung in den äußeren Zusammenhang denken, landen früher oder später bei sich selbst.
Aber auch du schließt dich sicher nicht ins Zimmer ein und leuchtest still vor dich hin, deine (veränderte) Präsenz wird immer überall spürbar sein. Ich muss hier noch mal den schon zitierten Flügelschlag des Schmetterlings erwähnen, der durch die Chaostheorie bekannt wurde. Die kleinste Kraft kann große Veränderungen auslösen. Der Unterschied zwischen dem Schmetterling und uns ist, wir können manches „bewusst“ tun. Wobei ich mir über die Bewusstheit der Tiere kein Urteil erlauben möchte.
Für mich gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen dem eigenen inneren Frieden und dem Weltfrieden. Und nur wenn ich (und ein paar Millionen andere) ihn rufe, wird er in die Realität geholt. Wie gesagt, das eine schließt das andere nicht aus.
Liebe Juansi, du hast recht Freundschaft ist etwas Schönes und es ist für mich auch kein Problem zu „Veras auserwähltem Kreis“ zu gehören. Was sich übrigens fast so liest, als hätte Vera eine Sekte gegründet. Ist das nicht alles ein bisschen übertrieben?
Im übrigen würde ich dich sofort unterstützen, wenn mir klar wäre, was deine Sache ist! Da müssen wir noch daran arbeiten.
beste Grüße
Stephanie
traditionell noch ein Zitat, diesmal Hans Christian Andersen:
…. Schnell strich sie den ganzen Rest der Schwefelhölzer an, die sich noch im Schächtelchen befanden, sie wollte die Großmutter festhalten; und die Schwefelhölzer verbreiteten einen solchen Glanz, daß es heller war als am lichten Tag. So schön, so groß war die Großmutter nie gewesen; sie nahm das kleine Mädchen auf ihren Arm, und hoch schwebten sie empor in Glanz und Freude; Kälte, Hunger und Angst wichen von ihm - sie war bei Gott.
Aber im Winkel am Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Tage des alten Jahres. Der Morgen des neuen Jahres ging über der kleinen Leiche auf, die mit den Schwefelhölzern, wovon fast ein Schächtelchen verbrannt war, dasaß.
"Sie hat sich wärmen wollen!" sagte man…
Liebe Stephanie,
ja, eines Tages werde ich ausgebrannt haben und den Löffel abgeben, wie wir alle. Aber bis dahin ist es hoffentlich noch weit, will noch so viel beleuchten, und das nicht nur hinter verschlossenen Türen!
„Meine Sache“ habe ich doch in meinem Post und in den Kommentaren deutlich gemacht, oder? Auf öffentliche Ausgrenzung reagiere ich einfach allergisch, Punkt. Da will ich auch nicht dran arbeiten, nicht jetzt. Und ob Vera eine Sekte gründen möchte, kann ich nicht beurteilen, vielleicht reicht ja auch schon ein Fanclub.
Zum Frieden oder Weltfrieden: wie kann ich ihn rufen, wenn ich ihn gar nicht kenne und spüre, nicht einmal in mir selbst? Was rufe ich dann unter Umständen in die Realität wie der Zauberlehrling es mit dem Besen tat?
Über Deine Enkelkinder würde ich übrigens gerne etwas lesen in Deinem Blog oder in den Mails, gerade weil sie für Dich so wichtig sind, was ich übrigens sehr gut nachvollziehen kann.
Darauf, traditionell Goethes ganzes Gedicht hier zu zitieren, verzichte ich jetzt mal
Schöne Grüße Juansi
Hallo Juansi,
Ich glaube, hier werden ein paar Dinge verwechselt. Ich grenze nicht aus, sondern mich ab. Das ist für mich ein erheblicher Unterschied. Zu behaupten, dass ich nur "Freundinnen" um mich scharen will, finde ich echt lächerlich, weil es mir überhaupt nicht darum geht. Du hast mal in der Mailingliste geschrieben, dass du es toll finden würdest, wie ich für mich einstehe. Dazu gehört auch, dass ich mich gegen Diffamierungen abgrenze. Wo steht geschrieben, dass ich mir alles gefallen lassen muss?
Liebe Grüße
Vera
Hallo Vera,
nett, dass Du Dich meldest, denn ich kann es ja nicht mehr bei Dir tun, ohne zu Deinem Blogklüngel zu gehören. Und Du weißt ja, mit dem Geklüngel habe ich immer noch so meine Schwierigkeiten.
Das mit den Freundinnen gehörte zu meinem Bild aus Kindertagen. Ich finde es tatsächlich gut, wie Du unermüdlich für Dich einstehst, aber bis jetzt hast Du das immer mit Worten getan. Das hat mich wirklich beeindruckt. Warum machst Du nicht weiter so? Ich finde Deine Aktion einfach überzogen, und sie wirkt auf mich, als ob jemand einen bloßliegenden Nerv bei Dir getroffen hat. Warum schaust Du nicht mal da nach? Du kannst doch auch nur lernen dabei und Deinen Horizont erweitern wie wir alle, grad wenn’s haarig wird.
Nein „gefallen lassen“ musst Du Dir gar nichts, aber sich mit dem Fremden, dem Anderen auseinanderzusetzen und im Dialog zu bleiben hat noch nie geschadet.
Schöne Grüße Juansi
Liebe Juansi,
ich bleibe gerne mit "dem Anderen" im Dialog, trotzdem denke ich, dass ich auch das Recht habe, mich zu schützen, wenn es nicht mehr um die Sache geht, sondern nur noch um meine Person und das auch noch in dieser Art und Weise. Wobei ich ehrlich gesagt, dass was Labbatu geschrieben hat, ganz anders verstanden habe, als die anderen hier. Nachdem ich durch die ganzen Kommentare begriffen hatte, was sie wohl damit gemeint hat, habe ich mich kaputtgelacht.
Trotzdem, du schreibst mir, dass ich was lernen soll. Wer sagt denn, dass ich nicht vielleicht auch lernen soll anständige Grenzen zu ziehen? Und das mit dem Geklüngel finde ich etwas übertrieben, du schreibst doch auch in der Mailingliste und da kommt nun auch nicht jede rein. Die Mails und Kommentare können noch nicht einmal alle lesen, sondern nur die, die dazugehören.
Je geschützter der Raum, desto offener können die einzelnen vielleicht werden. Von daher kann mensch, dass was du als Klüngel erlebst, auch anders werten.
Liebe Grüße
Vera
Liebe Vera,
lässt sich "Sache" und "Person" immer so deutlich trennen? Ich glaube nicht. Wir sind in jeder Sache mit unserer Person involviert, auch die, die sich darüber erhaben dünken, weil sie mal im Lexikon geblättert haben.
"Macht den Kreis größer, wir brauchen einander" ist ein Zitat (weiß nicht mehr von wem), das mir zu meiner Haltung einfällt. Bin seit acht oder neun Jahren in einer unabhängigen Frauengruppe (kein Träger, keine Leiterin, keine vorgegebene Richtung), die seit einigen Jahren auch "geschlossen" ist. Wir treffen uns an unterschiedlichen Orten unregelmäßig zu manchen Jahreskreisfesten, Voll- oder Neumonden oder wenn eine einfach Sehnsucht nach den anderen hat . Wir sind siebzehn Frauen, von denen die meisten damals, nach der Auseinandersetzung mit einer bestimmten Frau für eine Schließung der Gruppe stimmten. Ich war eine der Wenigen, die die Gruppe offen halten wollten. So bin ich einfach. Möchte Jeder und Jedem die Chance geben, dabei sein zu können, möchte selber auch dazu gehören können, aber trotzdem frei bleiben.
Die Mailingliste mit ihren 175 Frauen, die nur in einer Mail beteuern müssen, dass sie weiblich sind, sehe ich nicht wirklich als geschlossene Gruppe an.
In Deinem Blog sind weiterhin die Kommentare öffentlich zu lesen, was ist daran geschützt? Im Grunde grenzt Du doch nur unliebsame Kommentare aus, oder?
Natürlich sieht und wertet das jede anders, ich spreche hier ja auch nur für mich.
Schöne Grüße Juansi
sorry, aber bei dem Foto und dem Thema "Ausgrenzen" kommen bei mir ganz andere Assoziationen hoch... Bücherverbrennung, Hexenverbrennung, Index, schwarze Liste, Feindlichkeit allem gegenüber, was fremd ist...
Keine gute Sache! Eine schreckliche, eine gefährliche Sache. Ausgrenzung, auf welche Art auch immer, war noch nie gut und führt zu nichts Gutem.
Da halte ich es lieber mit dem bayerischen Motto: "Leben und leben lassen" - es sei denn, in meiner Umgebung läuft etwas völlig gegen die Menschen- oder Naturwürde, dann schreite ich ein. Ansonsten halte ich persönlich es für absolute Energieverschwendung, mich über einen Kommentar zu einem meiner Texte dermaßen aufzuregen. Vielleicht hatte ich auch nur noch nie Gelegenheit dazu. Mag sein. Wir Frauen haben jedenfalls mehr drauf, als sinnlose Grenzen zu setzen. Die gibt es schon genug.
Liebe Grüsse
Gabriela
Liebe Gabriela,
inzwischen hat die ganze Sache eine völlig neue Wendung erfahren. Nachdem ich gestern den Tag über immer mal wieder mit viel Gelächter und Unterstützung von meinem Liebsten den nächsten Kommentar beantwortet hatte, erfuhr ich, dass anscheinend in der Bloggergemeinde Gerüchte darüber kursieren, alle gestrigen Kommentator/Innen seien ein und dieselbe Person. Das würde einiges erklären. Hut ab vor so viel Kreativität! Ich setze noch einen drauf: V.E. ein Mann? So eine Geschichte erzählte mir mal Jemand, die in Amiland passiert sein soll. Echt krass, aber auch lustig, finde ich. Warte mal ab, was weiter passiert, ob sich noch mal jemand bei mir meldet, anonym oder wie auch immer.
Schöne Grüße Juansi
Wie kann ich im Einklang mit mir selber leben? las ich auf Der Homepage von dieser Dame.
Tja denke ich mir, ich hänge einfach vor jeden Spiegel, der mir was unangenehmes sagen will ein Tuch und schon läuft die Sache.
Jaja, eine Person (Maske) will geschützt sein, denn was bleibt sonst?? Denke immer Therapeuten oder solche die sich dafür halten wären souveräner im Umgang mit "Angriffen". Wäre das auch Ihr Rat an die Klientel? "Du wenn Dich was kränkt oder angreift, beleidigt oder sonstwie stört, schau bloß nicht, was es mit Dir zu tun hat, mach einfach die Tür und die Augen und Ohren zu und schütze Dich."
Lachhaft und schwer schwach Frau Etterich. Ich sage Ihnen was mir an der Mauer, die Sie um sich aufbauen nicht gefällt. Sie läßt zwar Menschen draussen aber Sie nicht drinnen.
Gut das es noch Plätze gibt, wo man seine Meinung frei Kund tun darf und sorry Judith das ich deinen Raum dafür mal Kurz benutzen muss, aber ich habe keine Lust mich als Frau zu verkleiden um mich in gesperrte Zonen zu schleichen.
Gruß
Prati
Nur zu mein Lieber, immer hereinspaziert und frei von der Leber weg! Habe sowieso schon länger einen Kommentar von Dir vermisst. Wo hat mein Chef-Kommentator denn die ganze Zeit gesteckt?
Sehe allerdings selber die Geschichte nur noch von ihrer komischen Seite. Habe mich schon lange nicht mehr so gepflegt amüsiert.
Bin nach wie vor auch schwer beeindruckt von der Kreativität und Wortgewandtheit der besagten Kunstfigur. Das muss einer erstmal nachmachen, ich könnte das nicht. Hat eigentlich irgendjemand außer einer gewissen Dame mit Großkatzennamen das vielbesungene Buch gelesen?
Mit herzallerliebsten Grüßen Juansi
Hallo Victor E.,
ich habe beschlossen, fortan nur noch diese Benennung zu gebrauchen, um der verwirrenden Namensvielfalt Einhalt zu gebieten. „Victor“ kommt von „Sieger“, so wie „Vera“ von „wahr“ abgeleitet ist, beides ist gleichermaßen unzutreffend.
Bist du jetzt der Trumpf aus der Hinterhand? Die kritisch-distanzierte Stimme aus dem Off von V.'s Panoptikum? Du hast mir in meinem Kuriositätenkabinett noch gefehlt. Jetzt bleibt eigentlich nur noch mal anonym, oder neuer Name – neues Glück. Oder versuchs mal mit einem der Namen, die du in der Mailingliste sonst noch so benutzt, Spaßmacher und Agent Provokateur, der du bist.
Juansi
Hallo Juansi,
von Dir habe ich was anderes erwartet.
Als "schamanische" Seminargeberin könntest Du wenigstens im Ansatz ganzheitlich denken und Dich entsprechend äussern.Naja,wenigstens hast Du ja schonmal ein Buch von Storl in der Hand gehalten.
Zu Vera`s Buch muss ich sagen,auch wenn Euch der Inhalt vielleicht nicht zusagen mag:Es ist kleinbuchstabig und eng gedruckt gehalten.Eure so verehrte Luisa hätte daraus glatt 5 Stück
gemacht.Schade,dass Ihr nur Bücher von Leuten lest,die bekannt sind.
Nochwas,mit spiegeln hat das ganze hier NICHTS zu tun.Ihr seid einfach
feindselig,so wie ich Frauen im Rudel
immer erlebe.Wie bei den Wölfen,wo sich nur die Alphawölfin mit dem Rudelchef paaren darf.
Im Übrigen bin ich nicht der 3.Teil von Vera und ob Vera ein Mann ist werde ich sehen wenn sie mich besuchen kommt.Jetzt kommt wieder das Wort "Niedertracht",da hat sich schonmal jemand dran gestossen.Aber was anderes
fällt mir dazu nicht ein.Wie sagt die Krähe immer so schön:Immer bei sich selber bleiben!
Viel Spass noch beim Pflegen Euer Profilneurosen!
Grüsse
Victor E., ich habe die Faxen endgültig dicke! Schluss mit lustig. Du hast deinen Spaß gehabt, und gut ist. Alles, was jetzt noch aus deiner Ecke kommt, wird gelöscht. Probiers nur aus. Schreibe mir auch keine privaten Jammermails mehr, es nervt nur noch. Dies ist mein Blog, und den lasse ich mir nicht unbegrenzt zumüllen. Hugh!
Tschulligung Prati, im Eifer der Säuberungsaktionen habe ich Deinen Post miterwischt. Und um die Beteuerungen des Gatten Michael die reale Existenz seiner Ehefrau betreffend muss es jawohl auch schade gewesen sein. Hatte ich einfach nicht mehr gelesen. So gehts halt manchmal, da wird in der Eile das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.
Tschüs Juansi
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