Das Schamanische Seminar für EinsteigerInnen, das für dieses WE geplant war, fällt leider wegen zu weniger Anmeldungen aus. Dazu passt für mich der Buchtitel von L. Francia.Ich möchte anmutig scheitern lernen. Nicht in die Fallen von Zweifel und Selbstabwertung tappen, aufrappeln, weitermachen. Geholfen hat mir auch der Text von Else neulich über den schleppenden Verkauf ihres neuen Buches.
Ich bin in Ordnung auch ohne Erfolg, und ich habe etwas Schönes und Wichtiges zu vermitteln und bleibe dran. Rupert Neudeck, der Gründer von Cap Anamur: Alles seit je. Nie was anderes. Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.
Merke aber schon an den obigen Zitaten und Bezügen zu Texten Anderer zum Thema, die ja sonst nicht so zu meinen Gewohnheiten gehören, dass ich wohl doch etwas seelischen Beistand brauche. Ist ja auch okay. Mir geht es gut, löse gleich mit meinem Liebsten einen Gutschein für ein Italienisches Frühstück ein, gehe ins Kino, den Bleepfilm noch mal in groß gucken, versuche Familienmitglieder und Freundinnen auch dazu zu animieren. Im Dorf wird heute gefeiert, und morgen ist ja Muttertag, da gibt es bei meiner Mutter eine Torte, mein Vater ist übers Wochenende da, und es kommt, wer will und kann.

6 Kommentare:
Liebe Juansi,
brauchen wir nicht alle Beistand? Ich denke manchmal, dieses "Wir schaffen schon alles alleine" ist auch nur so eine blöde Denkfalle, in der wir immer wieder hineintappen. Für mich gilt das auf jeden Fall. Ich hab eschon viele Bücher von Luisa, aber ich denke, ich werde mir dieses auch noch anschaffen. Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende zu schicke dir das Foto an die Adresse, die in deinem Profil steht.
Liebe Grüße
Vera
Liebe Juansi,
ja, es ist gar nicht so leicht, immer wieder mit Absogen und sogenannten Misserfolgen fertig zu werden, sie zu akzeptieren und es dann noch einmal zu wagen. Aber, es hat alles seine Zeit. Ein älterer Herr, der etliche Niederschläge und Anfeindungen in seinem Leben durchstehen musste, hat mich einmal mit der Geschichte vom Dornröschen aufgepeppelt. Es konnte der beste Ritter und Prinz nicht das Dornengeflecht überwinden, um zur Prinzessin zu gelangen - nicht, weil sie dessen nicht fähig waren, sondern weil es noch nicht an der Zeit war. Als es dann an der Zeit war, hätte auch der größte Tölpel es mit Leichtigkeit geschafft, zur Prinzessin zu gelangen...
Also, alles nur eine Frage der Zeit.
Liebe Grüsse Gabriela
P.S. Wünsche dir, dass es deinem Vater bald besser geht...
Liebe Vera,
das Alles-alleine-schaffen-müssen-und-können habe ich mir auch abgeschminkt. Ich betrachte die Menschen im Allgemeinen und mich im Besonderen als zutiefst soziale Wesen. Gemeinsam sind wir stark!
Weiß gar nicht mehr, was in dem Buch eigentlich drinstand, habe es auch nicht mehr, aber der Titel bleibt mir unvergesslich.
Dir auch noch schönen Sonntag. Juansi
Liebe Gabriela,
Dornröschen war immer mein Lieblingsmärchen, aber das mit dem Tölpel nehme ich jetzt mal nicht persönlich (kleiner Witz). Irgendwann wird der richtige Moment kommen, und dann werde ich da sein.
Vielen Dank für Deine guten Wünsche für meinen Vater.
Herzliche Grüße Juansi
eieiei, schwupps lag ich drinnen im Fettnäpfchen... Ei, der Tölpel, der, der zu Dornröschen kletterte, du weißt schon... :)
Liebe Gabriela,
wenn ich es recht bedenke, hatte das Dornröschen ja vielleicht gerade die Tölpel besonders gern, weil die einfach nur sie selbst sind und nicht so furchtbar anstrengend und kompliziert wie die hehren Prinzen.
Herzlichst Juansi
Huch, wer und was ist das denn? Kaum spreche ich von den anstrengenden und komplizierten Prinzen, taucht schon so einer auf und macht sich hier auf meinem Blog breit. Was will der denn hier? Der soll heimgehen und bei sich zu Hause rumnerven.
Hugh, ich habe gesprochen.
Kommentar veröffentlichen