
Vor ein paar Tagen hatte ich einen Traum, und heute stelle ich ihn mal hier rein, er war nur kurz, geht mir aber nicht aus dem Kopf.
Ich träumte, es war stockfinstere Nacht, und ich ging im Wald mit meinen Hunden spazieren. Alles wirkte ganz normal, ich bin ja auch wirklich jeden Tag im Wald, normalerweise bloß im Hellen.
Und plötzlich fiel mir im Traum ein: Hilfe, es ist ja Nacht, da habe ich doch Angst im Wald! Und im gleichen Moment fühlte ich, wie eine heftige Angstwelle über mich hinweg schwappte, und ich wachte auf.
Ich finde das total verrückt, und habe mal wieder den Verdacht bestätigt bekommen, dass Angst wirklich nur im Denken entsteht.
Zurzeit beobachte ich, wie es mich abends bei beginnender Dämmerung noch mal nach draußen in die Natur zieht. Ich komme dann immer erst bei völliger Dunkelheit zu unserem Haus am Dorfrand zurück. Na gut, es wird immer früher dunkel, aber das ist es nicht. Die Dunkelheit lockt mich richtiggehend aus dem Haus.

4 Kommentare:
Soso, und was bitte ensteht außerhalb des denkens???
Alles liebe
derderdenktdasgeradeschöneswetterist
Ich merke einfach einen Unterschied dazwischen, ob ich etwas im Kopf weiß, weil jemand Anderes es mir gesagt hat, oder weil ich es in einem Buch gelesen habe, oder ob ich es selber körperlich erlebe.
Und in diesem Traum habe ich es eben durch eine Ausschüttung von bestimmten Hormonen, Adrenalin oder was weiß ich, selber erlebt. Da entsteht dann eine ganz andere Qualität der Wahrnehmung und des Erinnerns.
Liebe Grüße von Juansi,
die lieber lebt als liest
Für mich ist Lesen auch Leben. Vielleicht ein bisschen wie essen. Nachher kommt das Verdauen, Wachsen und Loslassen. Habe gerade was zum Thema Dunkelheit gelesen: http://transbeacon.lightworker.com/091504BeautyInDarknesst-de.htm, das Dich vielleicht auch interessiert. Möchte Dich damit aber nicht vom Leben abhalten.
Lieber Gruss vom Zugvogel
Vielleicht hast Du Recht, Lesefutter heißt es ja auch.
In den Text habe ich mal reingeschaut und bin an der Stelle hängen geblieben "die Dunkelheit benutzen, um das Licht zum Ausdruck zu bringen". Sich vom einen nähren, um das andere zu leben, hm... Das klingt für mich fast wie "hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau", wunder mich grad selbst über diese Assoziation.
Juansi lebt jetzt erstmal wieder weiter und grüßt ganz herzlich nach Chiang Mei.
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