16.2.06

Braune Fluten

Die Insel im Bach vorm Haus ist fast Land unter, aber die kleine Weide steht noch aufrecht. Wenn ich auf der Brücke stehe und den braunen rauschenden Wassern hinterher blicke, kann ich ihnen alle meine Sorgen und Kümmernisse mitgeben. Ist mir dann leichter zumute, gehe ich ans Geländer gegenüber und wünsche mir von den heranbrausenden Fluten alles, was ich brauche.


Der Schnee ist fast weg, und ich habe seit vielen Wochen das erste Mal wieder den etwas modrigen Geruch von Erde und Pflanzen wahrgenommen.


Mein Papa ist auf die normale Station verlegt worden und darf seit gestern auch schon mal das Bett verlassen. Vielen Dank für all die guten Wünsche und Gedanken.

Keine Kommentare: