
Waren bei Anna in Kirchhain. Im drei Kilometer entfernten Langenstein sah ich endlich den Langen Stein, einen fast fünf Meter hohen Menhir, an den die Kirchhofmauer gebaut war. Sah auch echte blühende Schneeglöckchen dort und kein Fleckchen Schnee. Hier sind die Felder weiterhin weiß, und im Garten schlafen die Blumen noch unter der Decke. Aber die Sonne war rot beim Untergehen, und ich hörte zwei Amseln auf den Spitzen zweier Bäume bei Ihrem Abendgesang zu. Frühlingsstimmung.
Und dann war Post im Kasten von meiner allerliebsten Freundin aus der Schweiz, die leider eine langwierige Schreibblockade hat. Und dabei kann sie die allerschönsten Briefe schreiben. Das sieht dann so aus, dass ich alle halbe Jahr mal etwas von ihr geschickt bekomme. Entweder ein paar Bücher, CDs, oder drei Briefe auf einmal, die im Abstand von mehreren Monaten geschrieben wurden. Heute schickt sie mir eine schöne Postkarte im Umschlag mit rätselhaftem Text und ein Orakelkartenset dabei. Ich habe es mal auf der rechten Seite verlinkt. Meine erste Verlinkung – tataa!

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