Bin zu einer der wärmsten Stellen in meiner Nähe spaziert, wo es am frühesten blüht. Hatte eigentlich keine große Hoffnung, der Wind blies heute auch so kalt und heftig. Aber es hat sich gelohnt – ich habe die ersten blühenden Buschwindröschen gefunden, eine Handvoll waren es erst.
Ein Stück weiter sah ich eine Gabelweihe in den Baumwipfeln fliegen. Ganz oben auf einer hoch gewachsenen Birke war etwas, das wie ein Nest aussah. Dort hinein setzte sich der Vogel – sein gegabelter Schwanz lugte über den Rand hinaus – und schrie laut und gellend solange ich mit den Hunden unter dem Baum stand. Es war, als ob er oder sie sagen wollte: „Geht doch endlich weiter, ihr macht mich nervös.“


2 Kommentare:
Ein Buschwindröschen. Wie schön das ist. Gibt es bei euch auch Leberblümchen? Buschwindröschen und Leberblümchen, beide ich finde ich wunderschön. Die gab es ganz viel am Buchberg, wo ich aufgewachsen bin... Seufz, da kommt es wieder das kleine Heimweh, die Sehnsucht, doch jetzt auch die Möglichkeit zu haben, einen Frühlingsspaziergang im Wald zu machen. Und nochmal Seufz. Aber ich habe ja wenigstens meinen Strand und mittlerweile haben wir ein kleines "Orchideum" angelegt - ein paar alte Baumstämme aufgestellt, die wir mit Orchideen bestücken, die wir hier so in der Umgebung finden...
Liebe Grüsse
Gabriela
Ja, liebe Gabriela, so ist das anscheinend mit uns Menschen. Denn ich sehne mich grad nach Sonne, Wärme, Strand und Meer. Wir hatten nämlich geplant, über Ostern für ein paar Tage mit unserem VW Bus nach Italien ans Meer zu fahren. Geht nun nicht, weil wir stattdessen kleine Hunde hüten, auch seufz...
Eine Stelle mit wilden Leberblümchen kenne ich leider nicht, aber ich habe welche in meinem schattigen Vorgarten. Die blühen aber noch nicht.
Orchideen auf alten Baumstämmen stelle ich mir aber auch wunderschön vor.
Herzliche Grüße
Juansi
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