Ich habe heute erfahren, dass wir demnächst auch die ersten Blattsprossen von Birken, Buchen und Linden im Salat haben werden, das ist neu.
Morgen werden die Hundchen fünf Wochen alt, und endlich haben sie eine Behausung im Garten, wo sie sich auch ohne Beaufsichtigung draußen frei bewegen können. Wir haben ein Gehege unterm Holunderbaum gebaut, so sind sie vor den großen Greifvögeln geschützt, denn außer den Großen Milanen, die über unserm Garten nach Nahrung Ausschau halten, nisten auch noch Mäusebussarde und Krähen in der direkten Nachbarschaft. Von den Falken im Kirchturm droht, glaube ich, keine Gefahr, denen sind die Hunde schon zu groß. Nachts werden die Welpen immer reingeholt, denn Marder gibt es bei uns ebenfalls noch, und da hilft auch kein Holunderbaum.
Wir werden demnächst außerdem mit zufüttern anfangen. Bis jetzt hat Mama Loba das allein hingekriegt. Die kann übrigens ganz nach Belieben zu ihren Kleinen hinein und auch wieder hinausspringen, wenn es ihr zuviel wird.

5 Kommentare:
Liebe Juansi
Ich bin auch gerade wieder in meinem Nest in Chiang Mai eingezogen. Wie wunderbar, ein liebevolles Nest zu haben. Wie schön, dass es Menschen wie Dich gibt, die so liebevolle Nester bauen. Auch virtuelle, die man besuchen kann und erwärmt und inspiriert wieder verlässt.
Zugvogel plustert wohlig die Federn ...
Liebe Juansi,
es krassiert also immer noch das Wildpflanzenfieber... Ist eine tolle Sache. Damals, vor Tschernobyl, waren wir in der WG auch befallen. Giersch, Gundermann, Gänseblümchen, Löwenzahn und weiß nicht was noch, als Salat, Spinat, zerhackt und mit Frischkäse als Brotaufstrich, Suppen, Bratling und und und. Im Ernst, das mit den Wildpflanzen ist eine gute Sache. Enthalten jede Menge Vitamine. Wahrscheinlich kennst du und dein Mann schon das Buch von Steffen Fleischhauer "Essbare Wildpflanzen". Ein wunderschönes Buch mit jeder Menge Infos, Rezepte und Abbildungen. Ist glaube ich 2003 erschienen. Ich hatte die Gelegenheit, mit Steffen durch die Stadt zu streifen. Selbst da hat er an allen Ecken und Kanten angehalten, um irgendetwas essbares abzuzupfen...
Schade, dass ich mich hier mit den Pflanzen noch nicht so auskenne. Lediglich von ein paar Stauden und Bäumen weiß ich mittlerweile, wie ich sie zum Heilen oder als Tee nutzen kann. Und während in Deutschland der Trend wieder eher hin zur Natur ist (wenigstens in einigen Kreisen), ist es hier noch umgekehrt. Lieber Kunstnahrung und Plastik als irgendetwas, das natürlich sein könnte... Das enttäuscht mich jedes Mal wieder. So ist es auch schwierig, Infos über Pflanzen zu sammeln, weil nur noch wenige Leute, vor allem alte und die, die ewig weit weg von einer Stadt wohnen, wirklich Bescheid wissen. Aber, wer weiß, vielleicht finde ich es hier ja auch noch, mein Kräuterweiblein, das mich in die Lehre nehmen wird...
Liebe Grüsse ins frühlingshafte Dtl.
Gabriela
liebe juansi,
wie liebevoll kümmerst du dich doch um das wohlergehen der hundemama und ihrer kinder. man merkt, wie du jedes gern hast und dich über sie freust. du sorgst für einen sicheren ort in einer herrlichen umgebung.
ich stelle es mir sehr schön vor, bei dir als hund zu wohnen.
lg gabriela
ich kann es mir auch schön vorstellen, als Milan über euch zu wohnen......
Hallo,
schön, dass Du auch wieder dabei bist, lieber Zugvogel, ich schaue nach wie vor gern bei Deinem Nest vorbei und wünsche Dir weiterhin eine sanfte Landung in Deinem Alltag, der wahrscheinlich nicht mehr ganz so der alte sein wird.
Nach dem Buch werde ich mal Ausschau halten, liebe Gabriela aus Brasilien, danke für den Tipp. Ja, Wildpflanzen sind schwer im Kommen. Der Bärlauch ist seit einigen Jahren so angesagt, dass es kaum noch eine Dorfschänke gibt, die kein Gericht mit demselbigen auf ihrer Karte hat. In Mecklenburg gibt es eine Firma, betrieben von einem Gärtner und einem Koch, die verschicken weit über 100 Sorten Wildkräuter. Da gibt es z.B. Giersch, 50g für € 2, da könnte so manche Gartenbesitzerin richtig reich werden mit. Ursprüngliche Pflanzennahrung an Deinem Wohnort wird eine wohl am ehesten in der Literatur über die Ureinwohner Brasiliens finden, denke ich.
Als Hund bei mir zu wohnen möchte ich Dir dann doch nicht zumuten, liebe Gabriela aus der Schweiz. Denn in dem Falle müsstest Du leider im Keller übernachten. Wenn Du aber mal über Nacht bei uns bleiben würdest, bekämst Du ein gemütliches Bett in einem schönen Zimmer.
Als Vogel kann ich mir Dich richtig gut vorstellen, lieber Derderimmerallesanderswillalsdieanderen. Spread your wings and fly like an eagle.
Herzliche Grüße
Juansi
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